IT IS AN ART TO MAKE ART

Concept for a discursive on- and offline-installment as part of the group exhibition DISPLAY 2003: ES IST EINE KUNST, KUNST ZU MACHEN

concept_1st draft alexandra reill 2003
production kanonmedia | vienna 2003

Please note: The following text is available in German only.

idee
im rahmen der veranstaltung DISPLAY sieht sich das projekt
ES IST EINE KUNST, KUNST ZU MACHEN als fluides diskursives installationsprojekt, das das thema arbeitsmarktpolitik mit speziellem fokus auf gesellschaftliche position, einkommenssituation, produktionsdruck und steuertechnische disponierung der berufsgruppe kulturschaffende und kuenstler aufgreift, um innerhalb der betroffenen wie im publikum aktuelles bewusstsein um die themenproblematik zu foerdern.

recherche & online submissions
in einer vierwoechigen vorbereitungsphase wird auf der site http://www.kanonmedia.com und per info mails (rd. 4.000 an kulturschaffende im ausland, rd. 2.000 an kulturschaffende in wien und oesterreich) eine submission phase bearbeitet, die die per call nach themen- und spartenoffenen treatments fuer kunstprojekte mit bilddokumentation und projektbudgetierung eingereichten konzepte analysiert und bearbeitet, indem diese einerseits als werke an sich, andererseits als arbeitsgrundlage zur erarbeitung eines ‘bedarfsdokuments’ im rahmen des lokalen installments betrachtet werden.

100 einreichungen werden in die bearbeitung sowie in das .net und das lokale installment aufgenommen.

installment
online werden die eingereichten treatments mit speziellem fokus auf die budgetierungen als ausstellungsprojekt zeitgleich mit dem lokalen installment eroeffnet.

das lokale installment soll die form eines fluiden info desks annehmen, der sich durch einzelne installationskomponenten in moeglichster flexibilitaet in den bespielbaren raum integriert, um in moeglichst offener und weiterfuehrender kommunikation [die teilnehmenden projekte vorzustellen].

Die komponenten des lokalen installments bilden:

– 1 ausdruck pro submission;
grafik/bildwelt jeder submission sind mit klarsichtfolie verstaerkt; budgetposten wie zb. bes. hohe oder bes. haeufig vorkommende sind mit durchsichtigem tixo ueberklebt – der wert jedes treatments wird durch die praeparierung durch folie betont, die schwierigkeit von finanzierung durch das strichhafte ueberkleben mit tixo hervorgehoben und der widerspruch zwischen kunstschaffen und kunstproduktion verdeutlicht; fluid im raum verteilt

– 1 stapel pro background info zum themenkreis; fluid im raum verteilt

– 1 transparent mit dem titel des projekts; bei auslage in der auslage, sonst an einer wand gehaengt; kann aus verschiedenen querformatigen s/w-ausdrucken bestehen, die mit abstand gehaengt sind, ev. in klarsichtfolie eingeschweisst

– 1 rechner: standgeraet, PC, standard
– 1 drucker, standard

– 1 person, die laufend anwesend ist
im diskurs wird das projekt betreut, in improvisierter weise werden durch connecting von eingeladenen kunst- und kulturschaffenden und publikum (ev. koennte eine im programm angekuendigte serie von gespraechen angedacht werden) gespraechsrunden initiiert; dieselbe person evaluiert waehrend des ausstellungszeitraums die submissions in kombination mit den laufenden gespraechen und der background info und erstellt ein ‘bedarfsdokument’.

final date
am letzten tag des ausstellungszeitraums wird die evaluierung in form eines ‘bedarfsdokuments’ diskursiv vorgestellt und steht online als .pdf bzw. lokal als ausdruck zur freien verfuegung.

Die online-version verbleibt fuer mindestens sechs monate im netz und erfaehrt weitere pressebetreuung.

ES IST EINE KUNST KUNST ZU MACHEN implementation

— implementation open