Flourishing ist ein künstlerisches Forschungsprojekt, das im Frühjahr 2026 von Alexandra Reill begonnen wurde. Es richtet seinen Fokus auf die Untersuchung jüngster Positionen in der Flourishing Research und darauf, wie Leben auf der Erdkugel heute gedeihen kann und was es braucht, um es in eine blühende Zukunft zu überführen. Das Thema Flourishing kann in all seiner Vielfalt von Komponenten, die sich oft auch gegenseitig bzw. multi-direktional beeinflussen, nur als Meta-Frage angesehen werden.
Daher betrachtet das trans- bzw. inter- bzw. antidisziplinäre Projekt nur einen schmalen Rahmen von der Künstlerin und Forscherin individuell ausgewählter Aspekte. Derzeit beschäftigt sich die Werkschaffende vorrangig mit den folgenden, zeitgenössischen Themenkreisen im Kontext von Flourishing:
„Klassische“ zeitgenössische Forschungsansätze (Vgl. Glücksforschung, positive Psychologie und Kognitionswissenschaften); zeitgenössische Spiritualitätsforschung (Flourishing als Erzählung und die Gestaltung von Mythen); Kreativitäts- und künstlerische Forschung (u. a. mit Blick auf Listenführung zum Schreiben von Geschichte(n) unter Analyse von damit arbeitenden, künstlerischen Projekten; „Entfaltung“ von Flourishing „in Raum“); Einflüsse sozialer Ungleichheiten auf allgemeines Wohlbefinden (u. a. mit Blick auf gesellschaftliche Strukturbildung durch den Zugang zu Gemeingütern); innovative Monitoring- und Evaluierungsstrategien in (künstlerischen) Forschungsprojekten zu Flourishing.
Das Gesamtprojekt gliedert sich in verschiedene Werkmodule, deren Einführung und deren struktureller Entwicklung im Laufe der Forschungstätigkeit sozusagen „im Flow“ beschlossen und getätigt werden. Die Art und Weise, wie inhaltliche bzw. formale Strategien angewandt werden, kann in den verschiedenen Modulen gänzlich verschieden sein, durch Adaptierung variieren oder auch unverändert bleiben. Inhaltlich oder formal können sie einander überschneiden, und, sowohl inhaltlich als auch formal gesehen, entsteht „in Echtzeit und und durch Kreativität geschaffene Innovation – im Sinne der Schöpfung von bisher Ungewesenem.
Aktuell liegen die folgenden (per dato nahezu noch gesamt unveröffentlichten Work-in-Progress-)Module unter den folgenden Titeln vor:
- FLOURISHING: SERIE FORSCHUNGSPAPIERE
(2500–15000 Zeichen; endgültiger Umfang pro Papier noch nicht festgelegt)
- Flourishing in der Glücksforschung, positiven Psychologie und den Kognitionswissenschaften
- Flourishing in der zeitgenössische Spiritualitätsforschung
- Flourishing als Erzählung und die Gestaltung von Mythen)
- Kreativitäts- und künstlerische Forschung (u. a. mit Blick auf Listenführung zum Schreiben von Geschichte(n) unter Analyse von damit arbeitenden, künstlerischen Projekten
- „Entfaltung“ von Flourishing „in Räumen“ der künstlerischen Forschung
- Einflüsse sozialer Ungleichheiten auf allgemeines Wohlbefinden (u. a. mit Blick auf gesellschaftliche Strukturbildung durch den Zugang zu Gemeingütern)
- Innovative Monitoring- und Evaluierungsstrategien in (künstlerischen) Forschungsprojekten zu Flourishing
- AIR BORMES: RICHNESS OF FLOURISHING
Die Wandinstallation AIR Bormes: Richness of Flourishing setzt sich aus einer 3c-/ 4c-Reihe von einzelnen Fotografien und (loopenden) sehr kurzen Filmen sowie Foto- und Videoserien zusammen, die wiederum alle eigene Titel tragen. Allesamt zeigen diese üppig wachsende und blühende Pflanzen.
Die Aufnahmen entstanden im Frühjahr 2026 während der einwöchigen, von Alexandra Reill wahrgenommenen Residency in Südfrankreich. Nach Sichtung aller Ablichtungen fand die Künstlerin bemerkenswert, dass sie im Unterschied zu jeglich anderer jemals getätigter Reise und offensichtlich unbewußt – bis auf nur sehr wenige, vereinzelte, quasi Aufnahmen einer Touristin – ausschließlich Pflanzen und Blüten ablichtete.
Ob ihre Fasziniertheit und Bewunderung einer Pflanzenwelt in einer Üppigkeit, die sie – in deren lokal spezifischer Vielfalt wie gesamtheitlicher Charakteristik – noch nicht erlebt hatte, auf ihr Unterbewusstsein rückwirkte oder die Wahl der Sujets in umgekehrter Reihenfolge erfolgte, sei dahingestellt.
Eine erste Sichtung aller Arbeiten dieses Moduls ist erfolgt; die Ausarbeitung der Arbeitstitel der einzelnen Sub-Werke ebenso. Aktuell gilt es, die Werktitel wie die ausstellbaren Bildformate final festzulegen. Dem folgen eine Sichtung der Sub-Werke hinsichtlich deren Konstellation zueinander; sowie die Ausarbeitung eines Präsentationsvorschlags und die Berechnung der räumlichen Dimension der Wandinstallation.
Bis dies erfolgt ist, können einzelne Werke oder Sub-Serien gerne individuell angefragt werden. - FLOURISHING BEI #nfcdab 2026
„Die […] Ausstellung im Rahmen der 7. #nfcdab (Near-Field Communication Digital Art Biennale) in Amsterdam [… (2026)] nutzt NFC/QR-Technologie, um […] Netzkunst im öffentlichen Raum zu präsentieren. Sie schlägt somit eine Brücke zwischen dem Digitalen und dem Physischen und ermöglicht die Schaffung ortsspezifischer, kontextbezogener und vielschichtiger Werke.“ – #nfcdab [1]
Im Rahmen der 7. #nfcdab wird kanonmedia Alexandra Reill mit einem (audio-)visuellen Werk aus Flourishing vertreten. - EIN GLAS WASSER
Alexandra Reill, 2026
Fotografie
SYNOPSIS
Die Fotografie Ein Glas Wasser ist Teil des künstlerischen Forschungsprojekts Flourishing (2026–), das bekannte und unbekannte Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung in einem Hier und Jetzt untersucht. Angesichts vielfältiger Herausforderungen globalen Lebens, das eher von irritierender Fragmentierung als von erfinderischer Verantwortung für globalen Überfluss geprägt ist, sollten diese Optionen Potenziale zur Ermöglichung von Flourishing bergen.
Anmerkung: Die Ausstellung der Fotografie kann durch Textauszüge aus der künstlerischen Forschung zum Thema begleitet werden.
FORMATE
Digital:
RGB, 3024 x 4032 Pixel, 72 dpi
Digitaldruck:
CMYK, 25 x 34 cm, 300 dpi
RAHMUNG
Digital:
Flacher matt schwarzer 4:3-Bildschirm mit einer Diagonale von mindestens 21 Zoll (ca. 53,3 cm), an der Wand montiert.
Es ist ein virtueller Chamoix-Rand von ca. 10 % der Bildgröße hinzuzufügen.
Digitaldruck:
4c-Druck auf strukturiertem, mattem Chamoix-Papier.Zur Bildgröße sind ca. 4 cm unbedrucktes Papier hinzuzufügen.
Gerahmt in einem matt schwarzen Holzrahmen mit abgerundeten Kanten, ca. 2,5 cm breit und 0,3 cm hoch. - MIT LUKAS IM MEHR ALS ÜPPIG BLÜHENDEN SONNWENDVIERTEL
Alexandra Reill, 2026
Serie von drei Fotografien
Nur eine minimalistische, interpretativ-dokumentarische Fotoserie aus dem Frühjahr 2026 über die Fülle gemeinsam erlebter Momente in sieben Monaten…
Die digitale Serie der Originalfotografien wurde Lukas Kaltenbäck 2026 von der Künstlerin geschenkt und ist Teil seiner Kunstsammlung.
(PRESENTATION) FORMATS
To be published



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1#nfcdab (Ed.) (2026), The Amsterdam show – #nfcdab 2026 edition 7. OPEN CALL: „tha’a’dam,“ https://noemata.net/nfcdab/2026/ (accessed 1 August 2026). Translation: Alexandra Reill + Google Translator, 1 August 2026.