alexandra reill: never forget how fragile people are, 2019

never forget how fragile people are

Die Installation never forget how fragile people are ist das formale Resultat des Künstlerischen Forschungsprozesses, in dem Alexandra Reill Alltagsfotografie, Tagging und Methoden aus der Statistik konstelliert und dabei auf das Automatische Schreiben zurückkommt – indem sie dem intuitiv Bildnerischen wie dem Katalogischen, Lexikalischen, Raum gibt, in Synergie zu treten und sich zu einem erzählenden Faden zu transformieren …

Hommage an Hans Richter

In einem Ausloten der bewussten Erzeugung von Fiktion und unbewusster Inszenierung, improvisiertem Acting und dezentralem Entstehen, in einem Ausloten kommunikatorischer Intervention, politischen Agierens und kollektiven künstlerischen Handelns, in einem Ausloten der Rolle des / der KünstlerIn als HandwerkerIn und jener als politischer Souverän, in einem Ausloten ästhetischer Verdichtung und gesellschaftlichen Handelns gestaltet sich die finale Textfassung für die partizipative Inszenierung Hommage an Hans Richter der Konzept- und Medienkünstlerin Alexandra Reill letztlich selbst – in einem gemeinsamen Schaffensprozess von Publikum und PerformerInnen.