Hommage an Hans Richter. Enactment | Hörspiel

Script for Stage, partizipative Echtzeitinszenierung und Hörstück zu zeitgenössischen Fragestellungen hinsichtlich des künstlerischen und des politischen Souveräns

text performance susanne gschwendtner / tina muliar / otmar wagner
interactive real.time video stage design peter koger / alexandra reill + audience / guests
video programming | server data management peter koger
video sampling | editing alexandra reill
real.time sound composition eargazm
editing | sound mix radio play alexandra reill
photo | video documentation sascha osaka / bernadette stummer
idea | concept | script | dramaturgy | mise-en-scène alexandra reill
production kanonmedia in cooperation with mediaOpera | vienna 2012

In einem Ausloten der bewussten Erzeugung von Fiktion und unbewusster Inszenierung, improvisiertem Acting und dezentralem Entstehen, in einem Ausloten kommunikatorischer Intervention, politischen Agierens und kollektiven künstlerischen Handelns, in einem Ausloten der Rolle des / der KünstlerIn als HandwerkerIn und jener als politischer Souverän, in einem Ausloten ästhetischer Verdichtung und gesellschaftlichen Handelns gestaltet sich die partizipative Inszenierung Hommage an Hans Richter der Konzept- und Medienkünstlerin Alexandra Reill – in einem gemeinsamen Schaffensprozess von Publikum und PerformerInnen.

Die mediale Inszenierung Hommage an Hans Richter stellt eine Würdigung an das ästhetische Werk und die politische Haltung des Dadaisten und frühen Experimentalfilmers Hans Richter dar und überprüft in einem gemeinsamen Erleben mit dem Publikum die dadaistischen Ansätze aus der ersten Zeit der Filmgeschichte hinsichtlich ihrer zeitgenössischen Relevanz in einer Video- und Tonkunst in der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts.

Ausgehend von den experimentellen Filmen Hans Richters, aus dessen Schule nicht zuletzt so wichtige VertreterInnen des New American Cinema wie Shirley Clarke, Maya Deren und Jonas Mekas hervorgingen, sondern letztlich auch die Fluxus-Bewegung, erprobt Hommage an Hans Richter mit einem speziellen Fokus auf eines der Meisterwerke Richters – Dreams That Money Can Buy – Dada – jenen Moment, den Walter Benjamin als das schockhafte Prinzip der Poesie und die so induzierbare “blitzhafte Erkenntnis des »unrettbar sich verlierenden (1)«” (2) beschrieb.

(1) Cp. Walter Benjamin: Zentralpark. In: Id., Illuminationen, Frankfurt / Main 1974, p. 245
(2) Cp. Rudolf Frieling: Real/Medial. Hybride Prozesse zwischen Kunst und Leben. In: Medien Kunst Netz, http://www.medienkunstnetz.de/themen/medienkunst_im_ueberblick/performance/7/, date of publication unknown, access: 2012/05/15

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